Zentrum für Kunst

Die Stiftung Opelvillen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung der Bildenden Kunst von der Moderne bis zur Gegenwart wissenschaftlich, dabei aber anschaulich und einem breiten Publikum verständlich darzustellen. Seit Beginn werden im Kunsthaus Fragestellungen und Thesen entwickelt, die sowohl die Zäsuren als auch die Kontinuitäten in der jüngsten Kunstgeschichte beleuchten.
Kunst im Laufe der Zeit bedeutet bis heute ein ständiges Bilden und Umbilden von Traditionen, in dem jedes Kunstwerk sich auf Vorangegangenes bezieht und gleichzeitig in die Zukunft weist.
Zur Verwirklichung des ambitionierten Ausstellungsprogramms konnten viele Partner gewonnen werden. So entstanden Ausstellungen wie „Exil und Moderne“, 2004/05, oder „Henry Moore und die Landschaft“, 2007/08, durch Kooperationen mit anderen Institutionen. Andere hingegen fanden ihren Ursprung, ihre Idee und Konzeption und den Start in den Opelvillen, um von hier aus auf Tournee zu gehen, wie etwa „Die Erinnerung ist oft das Schönste. Fotografische Porträts von Romy Schneider“, 2008, „Natalja Gontscharowa. Zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne“, 2009, „Ghost. Elizabeth Peyton“, 2011, und Projekte wie „Road Atlas. Straßenfotografie aus der DZ BANK Kunstsammlung“, 2011, oder „Linie und Skulptur im Dialog: Rodin, Giacometti, Modigliani … Werke aus der Sammlung Kasser/Mochary Family Foundation, USA“, 2011/12.