Planungsverband legt neue Broschüre „Regionales Monitoring 2010“ vor
(12.11.2010) Auch der neuste statistische Bericht der Stadt Rüsselsheim belegt einen leichten Einwohnerzuwachs in Rüsselsheim. Jetzt hat der Planungsverband die neue Broschüre "Regionales Monotoring 2010" vorgelegt der einen Bevölkerungszuwachs für die ganze Region feststellt. In einer Stellungnahem schreibt der Planungsverband:
Entgegen dem Bundestrend stieg die Einwohnerzahl in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main weiter an – und zwar um 1,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 auf jetzt 5.526.000. Dabei konzentriert sich der Zuwachs auf die großen Städte; in den ländlichen Kreisen sind die Einwohnerzahlen dagegen eher rückläufig. „Wir haben insgesamt einen Bevölkerungszuwachs in der Region und gehören damit zu der bundesdeutschen Spitzengruppe. Dennoch müssen auch wir uns auf den allgemeinen demografischen Wandel mit sinkenden Bevölkerungszahlen einstellen“, sagt der Direktor des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, Heiko Kasseckert (CDU). Der Bevölkerungsanstieg in der Region basiert jedoch stark auf Zuwanderungen; seit Anfang des Jahrtausends sterben auch hier in der Region mehr Menschen als geboren werden. Ausnahmen bilden einige Großstädte – allen voran Frankfurt am Main, wo noch ein stabiler Geburtenüberschuss verzeichnet werden konnte. Dies zeigt nach Kasseckerts Auffassung, dass die Region interessant für junge Talente ist.
„Regionales Monitoring 2010“ - Daten und Fakten (PDF/download)
Weiter lässt sich der neuen Broschüre „Regionales Monitoring 2010 – Daten und Fakten zur Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main“ entnehmen, dass es derzeit in der Region rund 2,62 Millionen Wohnungen gibt, ein Zuwachs von 141.700 (plus 5,7 Prozent) gegenüber dem Jahr 2000. Den dynamischsten Wohnungsbau verbuchten in diesem Zeitraum insgesamt die Kreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen im rheinland-pfälzischen Teil der Region, während im letzten Jahr die größte Bautätigkeit in Frankfurt am Main zu verzeichnen war.
Zwischen 2000 und 2008 ist die Zahl der Erwerbstätigen um 3,3 Prozent auf 2,87 Millionen angestiegen. Mit 71.500 Euro pro Erwerbstätigem liegt das Bruttoinlandsprodukt in der Region um 16 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Der Dienstleistungsbereich erarbeitet gut drei Viertel der Wirtschaftskraft der Region; ein ebenso hoher Anteil der Erwerbstätigen entfällt auf diesen Sektor.
Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main wird definiert als das Gebiet vom Kreis Gießen im Norden bis zum Kreis Bergstraße im Süden sowie in West-Ost-Ausdehnung vom Kreis Mainz-Bingen bis zum Kreis
Aschaffenburg. Sie ist eine der elf anerkannten Metropolregionen im Deutschland. In der 24-seitigen Broschüre finden sich darüber hinaus Informationen zu den Themenfeldern Flächennutzung, Kaufkraft, Kraftfahrzeugdichte, Fremdenverkehr sowie Kinderbetreuung. Sie kann im Internet unter www.planungsverband.de heruntergeladen oder kostenlos unter der Telefonnummer 069/2577-1251 bestellt werden.