(25.10.2010) Am kommenden Dienstag (26.10.) findet die 8. Rüsselsheimer Ausbildungs- und Arbeitsmarktkonferenz statt. Der zunehmende Bedarf an Fachkräften und die Entwicklung auf dem Ausbildungssektor stehen dabei im Mittelpunkt.
Die demographische Entwicklung zeigt an, dass es immer weniger Jugendliche gibt. Auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz nimmt kontinuierlich ab. Viele Jugendliche möchten sich verstärkt schulisch weiterentwickeln oder studieren. Dennoch konnten im letzten Jahr ca. 10.000 Bewerber um eine Ausbildungsstelle in der Bundesrepublik nicht vermittelt werden. Von Seiten der Betriebe wird unter anderem auf die fehlende Ausbildungsreife hingewiesen. Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Lässt sich regional gegen diese Diskrepanz etwas tun? Bürgermeister Jo Dreiseitel lädt unter dieser Fragestellung zur 8. Ausbildungs- und Arbeitsmarktkonferenz am Dienstag, 26. Oktober 2010, um 17 Uhr in die Rotunde des Rathauses, Eingang Faulbruchstraße,
ein. Gemeinsam mit relevanten Institutionen, Betrieben, freien Trägern, Einrichtungen und Politikern soll nach möglichen Strategien gesucht werden, um eine Verbesserung sowohl für die Jugendlichen als auch für die Betriebe zu erreichen. Grundlage für die gemeinsame Debatte sind kurze Vorträge von Reinhold Zühlke (Arbeitsagentur, Berufsberatung), Fatima Touihri (ARGE Groß Gerau U 25), York Ehrlich (Werner-Heisenberg-Schule) und Monika Käseberg (Fachstelle für Ausbildung und Beruf des Kreises Groß-Gerau). Die Konferenz wird moderiert von Michael Schink, Leiter des städtischen Fachbereichs für Jugend und Soziales.
Quelle: Stadt Rüsselsheim