Stadtwerke Rüsselsheim: Gaspreis bleibt bis Ende Juni stabil / Tarif seit zwei Jahren unverändert
(28.09.2010) Während bundesweit zahlreiche Energieversorger zum 1. Oktober ihre Tarife anheben, können die 13 000 Kunden der Stadtwerke Rüsselsheim der nächsten Heizperiode gelassen entgegen sehen: „Am Gaspreis wird sich nichts ändern, und das wird auch
mindestens bis Ende Juni 2011 so bleiben“, kündigt Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer an. Er ist zudem zuversichtlich, dass der derzeitige Tarif auch über das gesamte Jahr 2011 konstant gehalten werden kann.
Mit ihrer Zusage, den Gaspreis über die Wintermonate hinaus bis zum Sommer nicht zu erhöhen, geben die Stadtwerke zum dritten Mal ein Versprechen. Schon für 2009 und auch für 2010 hatte das Unternehmen erklärt, die Preise nicht zu erhöhen. „Wir haben Wort gehalten, die Stadtwerke sind zuverlässig und fair“, erklärt Carsten Dannwolf, Leiter Vertrieb und Marketing.
Innerhalb der vergangenen zwei Jahre hatten die Stadtwerke sogar zweimal die Preise gesenkt. „Damit haben wir wieder das Preisniveau von Anfang des Jahres 2008 erreicht“, erläutert Geschäftsführer Scheerer. Beim Vollversorgungstarif, der für mehr als 90 Prozent der Privatkunden gilt, sind das ein Arbeitspreis von 5,65 Cent je verbrauchter Kilowattstunde und ein Grundpreis von 13,09 Euro im Monat.
„Es zahlt sich aus, dass wir einen Großteil der benötigten Gasmenge aktuell an der Energiebörse einkaufen“, freut sich Vertriebsleiter Dannwolf. Möglich wurde dies, weil langfristige Lieferverträge ausliefen. „Diesen Vorteil können wir an die Kunden weitergeben.“
Hans-Peter Scheerer weist daraufhin, dass die Stadtwerke unabhängig von den vier führenden Energiekonzernen in Deutschland sind. „Wir gehören einzig der Stadt Rüsselsheim und sind auch nicht irgendwelchen Aktionären, sondern allein den Interessen und dem Wohle der Bürger verpflichtet.“
Diese Philosophie, verbunden mit dem persönlichen und kompetenten Service, wissen die Kunden nach Scheerers Beobachtung zu schätzen. „Es gibt einen Trend zurück zu den Stadtwerken.“ Gaskunden, die einst den Stadtwerken den Rücken zukehrten, haben wieder zurück gewechselt. „Entweder waren sie vom Service beim neuen Anbieter enttäuscht oder dieser hat seine Preise kräftig angehoben.“