Mit Abstand – Ganz nah. Fotografie aus Leipzig
24. Februar – 16. Mai 2010

Obwohl man Leipzig im Kunstbereich häufig zuerst mit traditionsreicher Malerei verbindet, war und ist die Stadt schon immer ein Ort, an dem die Fotografie sowohl als künstlerische Disziplin als auch als akademisches Lehrfach eine wichtige Rolle spielt.

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Die Ausstellung gibt mit Werken von 25 Künstlerinnen und Künstlern, die alle an der Hochschule für Grafik und Buchkunst ein Studium absolviert haben, einen Überblick zur Leipziger Fotografie seit den späten 1970er-Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart hinein. Erstmals zu sehen sind die Aktfotografien der Erfurter Fotografin Gundula Schulze Eldowy. Außerdem werden unter anderem Arbeiten von Tina Bara, Maria Sewcz, Christian Borchert, Erasmus Schröter , Matthias Hoch, Ricarda Roggan und Tobias Zielony präsentiert.

Ausgehend von der Sammlung Fotografie des Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus zeigt „Mit Abstand nah – Fotografie aus Leipzig“ markante Werke ostdeutscher Fotokunst und exemplarische Arbeiten der nachrückenden Künstlergeneration(en), darunter mehr als 40 Werke, die nach 1990 entstanden sind. Rund 100 weitere Arbeiten sind Leihgaben von Künstlern und Galerien aus Leipzig und Berlin.

Die kritische Distanz zur Wirklichkeit, sowohl unter den Perspektiven privat-alltäglicher wie öffentlicher, globaler Zusammenhänge markiert bis heute einen wesentlichen Bestandteil der Leipziger Fotografie.

Die Ausstellung ist mittwochs von 10 bis 21 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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