Ankündigung von 11 Milliarden € für Investitionen klingt gut, reicht aber nicht aus

(10.02.2010) Das Management hat heute seinen „umfassenden Zukunftsplan“ vorgestellt. Dieser Plan unterscheidet sich inhaltlich nicht von den früheren Plänen, die in den Bitte beachten Sie die Anzeigen unserer Werbepartner!

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vergangenen Monaten immer wieder angekündigt wurden: tief schneiden, Kapazitäten herunterfahren, Kosten senken, viel Geld für Restrukturierung, wenig für die Neuausrichtung des Unternehmens. 11 Milliarden € sind Mittelmaß und reichen nicht aus.

Nun werden die bereits geplanten Investitionen über den Zeitraum von 2010 bis 2014 aufsummiert und als zunächst beeindruckende Zahl dargestellt. Gemessen am geplanten Umsatz von 109 Mrd. € für diesen Zeitraum ist die Summe von 11 Mrd. € für die gesamten Investitionen (Entwicklung und Produktionsanlagen) nicht mehr als Mittelmaß. Die Summe schließt nicht die vorhandenen Lücken im Portfolio – das gilt vor allem für Powertrain. Der Betriebsrat fordert deshalb, die Lücken im Produktportfolio zu schließen. Außerdem müssen die Investitionen im Planungszeitraum höher sein als die Abschreibungen.

Betriebsrat fordert Neu-Einstellungen im Engineering zur Bewältigung der Projekte Um die anstehenden Projekte im Engineering abwickeln zu können, ist es notwendig, dass die Beschäftigtenzahl dort mindestens konstant gehalten wird – das bedeutet, dass alle, die Opel in den nächsten Jahren über Altersteilzeit oder Eigenkündigung verlassen, 1:1 ersetzt werden müssen.

Schließungsplan für F40-Getriebefertigung ist betriebswirtschaftlicher Unsinn Die Planung, die F40-Getriebefertigung in Rüsselsheim zu schließen und zu verlagern, hält der Betriebsrat für betriebswirtschaftlichen Unsinn und wird sie deshalb nicht akzeptieren. Vermutlich ist hier kein Vergleich der Gesamtkosten erfolgt: die Getriebe sollen an einem anderen Standort gefertigt und dann nach Rüsselsheim transportiert werden, um sie hier zu verbauen.

Keine Notwendigkeit für Personalabbau im Werk
Im Werk sieht der Betriebsrat überhaupt keine Notwendigkeit für einen Personalabbau. Die Beschäftigten sind bereits jetzt an der Grenze der Belastbarkeit angekommen, und es besteht eher eine Unterdeckung als ein Überhang. Außerdem gehen auch hier in den nächsten Jahren zahlreiche Beschäftigte in Altersteilzeit.

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