Opelstadt news fragt bei beiden Kandidaten nach:

Gerd Schulmeyer Die Linke: Darum sollten die Rüsselsheimer am 7.2. zur Landratswahl gehen!

(13.01.2010) Der zukünftige Landrat ist auch der Landrat der Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimer. Rüsselsheim ist die größte Stadt im Kreis Groß-Gerau. Hier wohnen fast 60.000 Menschen, darunter viele Migrantinnen und Migranten. Allein ihre Stimmen können die Wahl entscheiden.

Fünf Gründe, wählen zu gehen, will ich nennen:

ARGE - hier liegt einiges im Argen. Die Menschen, die dort „verwaltet“ werden, tun gut daran, genau hinzusehen, wer zukünftig an der Spitze der Kreisverwaltung steht.

Am 4.1. wurde den Kandidaten Ursula Kraft und Thomas Will die Frage gestellt: "Warum sollten die Rüsselsheimer am 7.2. zur Landratswahl gehen?" ... [Artikel lesen]

Thomas Will | SPD
Ursula Kraft | CDU
Gerd Schulmeyer | Die Linke
Ich will, dass alles darangesetzt wird, das demütigende System von Sanktionen zu beenden und Spielräume zu Gunsten der Menschen ausgeschöpft werden, die auf „Hartz IV“ angewiesen sind. Insbesondere bei den Kosten für Wohnung und Heizung.

Nachtflugverbot - Rüsselsheim ist stark vom Fluglärm betroffen. Die Einwohnerinnen und Einwohner haben allen Grund, einen Landrat zu wählen, der dem Flughafen Grenzen setzen will.

Ich will, dass der Flughafenausbau gestoppt und ein Nachtflugverbot von 22:00 bis 6:00 Uhr durchgesetzt wird. “Fluglärm macht krank“ - eine Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Fluglärm muss für die Flughafenregion Rhein/Main sofort in Auftrag gegeben werden.

TIGZ - ein „Deal“ zwischen dem Rüsselsheimer OB, dem Landrat und einem Privatinvestor, der den Kreis und seine Einwohnerinnen und Einwohner viel Geld gekostet hat und noch kostet. Der Gewinner ist der Investor.

Ich will, dass solche „Geschäfte“ unter dem Deckmantel einer „Wirtschaftsförderung“ in Zukunft ausgeschlossen sind.

Neues Gymnasium im OPEL-Quartier - ein weiterer „Deal“ mit einem Privatinvestor, der den Kreis viel Geld kosten wird. Auch hier ist der Hauptgewinner der Investor.

Ich will, dass der Kreis in Zukunft auf eigenem Grund baut und die Schulen öffentliches Eigentum sind.

Druckzentrum im „blauen See“ - wer, wie der Rüsselsheimer OB, die Ansiedlung einer Großdruckerei als Erfolg feiert, wohl wissend, dass dort keine Tariflöhne gezahlt werden sollen und die seither Beschäftigten entlassen und - wenn überhaupt - zu wesentlich schlechteren Bedingungen wieder eingestellt werden, dem muss öffentlich widersprochen werden. Ich will, dass der zukünftige Landrat in solchen Fragen ohne Rücksicht auf das Parteibuch Stellung nimmt.

Auch im Kreis Groß-Gerau stehen wegen leerer Kassen die Zeichen auf Krise. Der Ausverkauf öffentlichen Eigentums und die Verlagerung öffentlicher Aufgaben auf private Anbieter stehen auf der Tagesordnung. Wer im Kreis die Richtung ändern will, wer die kommunale Selbstverwaltung und öffentliche Einrichtungen im Interesse der „kleinen Leute“ erhalten und entwickeln will, kann bei der Landratswahl am 7.2.2010 ein deutliches Zeichen setzen.

Wählen gehen - links wählen - Gerd Schulmeyer, DIE LINKE.Offene Liste www.linke-kreis-gross-gerau.de GerdSchulmeyer@gmx.de

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